FACHARTIKEL OKTOBER 2019

 

NIEDRIGZINSPHASE – MITTELFRISTIGE AUSWIRKUNGEN DER EZB-ENTSCHEIDUNG AUF DIE BEITRÄGE ZUR PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG

 

 

Peter Quickert
Director BENEFITERIA GmbH München/Düsseldorf 

 

 

 Sehr geehrte Leserin, Sehr geehrter Leser,

 

Beiträge zur Privaten Krankenversicherung werden seit Jahren stetig nach oben angepasst. Neben den Kostensteigerungen im Gesundheitswesen trägt immer stärker die Niedrigzinsphase – die aktuell durch die EZB-Entscheidung nochmals bekräftigt wurde – zu den bereits angekündigten Beitragserhöhungen zum 1.1.2020 bei.

  

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Fachartikel zur Niedrigzinsphase
MITTELFRISTIGE AUSWIRKUNGEN DER EZB-ENTSCHEIDUNG AUF DIE BEITRÄGE ZUR PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG
Fachartikel P. Quickert-Niedrigzinsphase
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Ein großer Teil der Beiträge in der Privaten Krankenversicherung dient dazu, Rückstellungen fürs Alter zu bilden. Mit diesen Altersrückstellungen treffen die Versicherer somit Vorsorge für die mit dem Alter steigende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen ihrer Versicherten. Diese gebildeten Altersrückstellungen müssen mit dem so genannten Rechnungszins von den Versicherern angelegt werden. Durch das Verfahren „aktuarieller Unternehmenszins“ (AUZ) werden die Versicherer nun durch die Niedrigzinsphase gezwungen, ihren aktuellen Rechnungszins der realen Marktlage anzupassen.

 

Während früher der Rechnungszins brancheneinheitlich mit 3,5% kalkuliert wurde, liegt heute die Spannbreite des Marktes lediglich zwischen 2,1% und 3,4%. Ist die laufende Durchschnittsverzinsung des Versicherers niedriger als der aktuarielle Unternehmenszins, steht das Unternehmen unter Anpassungsdruck. Die Differenz aus laufender Durchschnittsverzinsung und aktuariellem Unternehmenszins (so genannte Verzinsungsmarge) ist somit ein wichtiger Indikator, ob eine Versicherung ihre Beiträge erhöhen muss. Ein weiterer wichtiger Indikator ist die so genannte RfB-Quote („Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen“). Diese wird aus dem Verhältnis der RfB-Mittel zu den Beitragseinnahmen ermittelt und beträgt (Stand 2018) im Markt zwischen 19% und 77%. Je höher diese Quote bei einem Versicherer ist, desto eher kann der Versicherer Beitragserhöhungen abmildern.

 

Zusammengefasst ist auch in den nächsten Jahren von weiteren Beitragserhöhungen in der PKV auszugehen. Wie kann ich dem als Versicherte/Versicherter entgegenwirken?

 

Ein Wechsel des Versicherers macht keinen Sinn, denn es entsteht eine erneute Gesundheitsprüfung und die angesammelten Altersrückstellungen wären (je nach Versicherunsgbeginn) zum Teil oder sogar ganz verloren!

 

Die Kunst ist es, innerhalb seiner bestehenden Versicherungsgesellschaft den für sich idealen Preis-/Leistungstarif zu finden. Leider ist die Branche völlig intransparent und hält (je nach Gesellschaft) bis zu 1000 unterschiedliche Tarife vor. Unabhängige und professionelle Unterstützung ist hierzu unabdingbar!

 

  • 3 von 4 Verträgen sind optimierbar
  • Je länger ein Tarif unverändert ist, desto höher ist das Ersparnispotential bei adäquaten Leistungen.
  • Wir erzielen Beitragsersparnis bei gleichen oder besseren Leistungen.
  • Sind Sie angestellt, erzielen wir durchschnittlich eine effektive Arbeitnehmerersparnis von 1.800 € und zusätzlich 800 € für den Arbeitgeber p.a. und dies jährlich wiederkehrend.

Über Inhalte und Möglichkeiten informiere ich Sie gerne persönlich.

 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Quickert

Director Team PKV-Optimierung

 

Telefon: +49 2159 9216052

Mobil: +49 178 5473400

E-Mail: peter.quickert@benefiteria.de

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